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Unsere Wanderungen in Südfrankreich: ein Stück zu Fuß, am Ende ein gemeinsamer Tisch. Im März 2026 stiegen rund vierzig Leute zur Burgruine Montferrand am Pic Saint-Loup hinauf, im November gab es ein Picknick mit Krebsen an einem See bei Toulouse. Kostenlos, Essen bringt jeder mit, die nächste Tour steht im Chat.

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Für das nächste Treffen steht noch kein Termin fest: Es wird im Community-Chat angekündigt. Letztes Treffen: Picknick am See und Krebsfang, .

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  1. Plakat: Picknick am See und Krebsfang · Vorbei Picknick am See und KrebsfangSee bei Toulouse
  2. Illustration: eine Rast an einem türkisfarbenen See unter einem Berg, Decken, Picknickkörbe und ein schlafender Hund · Vorbei Wanderung zur Burg MontferrandPic Saint-Loup → Lac de Cécélès

So war's

  • Ein gefangener Krebs in der Hand am Seeufer bei Toulouse
  • Ein Eimer voller Krebse, gefangen an einem Tag
  • Wandergruppe winkt auf einem Kiesparkplatz unter Kiefern, bevor sie auf den Pfad aufbricht
  • Die Ruine der Burg Montferrand auf dem Hügel, gesehen vom felsigen Pfad durch die Garrigue

Wanderungen in Südfrankreich: So läuft es bei uns

Eine Wanderung ist bei uns kein Sport auf Zeit, sondern ein Tag draußen in vertrauter Runde. Die Route wählen wir einfach, damit auch die Kinder bis zum Ziel kommen. Am Ende steht immer ein gemeinsamer Tisch: Jeder bringt etwas mit, einen eigenen Preis gibt es nicht. Wer kein Auto hat, fährt bei jemandem mit, der freie Plätze hat - das klären wir im Chat und per Privatnachricht.

29. März 2026: Burg Montferrand und Lac de Cécélès

Die erste Wanderung schlug Anfang März jemand aus dem Chat vor: hinauf zur Ruine des Château de Montferrand aus dem 12. Jahrhundert, die am Pic Saint-Loup über dem Tal steht, nördlich von Montpellier. Am 1. März stellte die Organisatorin die Ankündigung ein, und die Liste wuchs zusehends: Am 2. März wollten etwa 15 Leute mit, Mitte des Monats etwa 20, darunter fünf Kinder zwischen 6 und 11 Jahren, und vier Tage vor dem Termin rund vierzig samt Kindern. Für Familien gab es eine eigene Umfrage mit dem Alter des Kindes, damit die Route für alle passt.

Bei so einer Gruppe änderte sich der Plan: Das Picknick zog von der Burg an den Lac de Cécélès, zehn Autominuten entfernt. Treffpunkt war um 11:15-11:30 auf dem Parkplatz an der Burg, den Punkt gab es als Koordinaten. Wer nur zum Picknick wollte, fuhr direkt zum See und war um 13:00 dort. Die Frage nach dem Schuhwerk kam gleich im Chat, die Antwort war kurz: „Turnschuhe gehen.“ Mit dabei: Wasser, eine Decke, Essen für den gemeinsamen Tisch; Klapptische, Bälle und Badminton, wer welche hatte. Die Vorhersage lag bei etwa +15 Grad und wechselnder Bewölkung. Eine Gitarre kam mit, nur fand sich niemand, der sie spielte.

In jener Nacht stellte Frankreich auf Sommerzeit um, der Kaffee in den Thermoskannen kam also gerade recht. Der Morgen war sonnig und sehr windig, abgesagt hat trotzdem niemand. Um 11:42 ging die Gruppe los und war in gemächlichem Tempo nach etwa einer Stunde, gegen 12:45, oben an der Burg. Dort pfiff der Wind ordentlich, für ein Fotoshooting mit Blick auf die Berge und die Garrigue reichte es trotzdem. Der Pfad ist nicht schwer, mit einem Kinderwagen kommt man aber nicht durch. Nach dem Abstieg ging es weiter zum See: Gegen drei Uhr tauchten die ersten Fotos vom Wasser im Chat auf, am Abend Dutzende Bilder von mindestens vier Leuten und dazu das Fazit in einem Satz: „Wir haben dem Wind und der Sonne die Stirn geboten.“

1. November 2026: Krebse und gemeinsamer Tisch an einem See bei Toulouse

Der zweite Ausflug war der dritte Tag des „Slawischen Wochenendes“ bei Toulouse. Am Sonntag um 14:00 trafen wir uns an einem See, und es war der sonnigste Tag des ganzen Wochenendes. Am Ende war ein Eimer voller Krebse gefangen - sportlich, aus Spaß am Fang, nicht fürs Abendessen. Danach deckten wir einen gemeinsamen Tisch, machten Musik und Karaoke an, tanzten und spielten Badminton. Die Kinder waren auf dem Spielplatz, die Erwachsenen sammelten Kastanien, um damit einen Gast zu überschütten, der in der Hängematte eingeschlafen war. Am Abend ab 18:00 folgte in der Villa die „Mafia“.

Wenn Sie das mit den Krebsen nachmachen möchten: In Frankreich ist der Krebsfang geregelt. An vielen Gewässern brauchen Sie einen Angelschein (carte de pêche), und invasive Krebse wie den Roten Amerikanischen Sumpfkrebs darf man nicht lebend transportieren - so steht es in der landesweiten Verordnung von 2018 über invasive Arten.

So kommen Sie zur nächsten Wanderung

Die nächste Wanderung kündigen wir im Chat an: Ort, Treffpunkt, Uhrzeit und ob man ein Auto braucht. Angemeldet wird per Umfrage im Chat. Auf die erste Route kamen Kinder ab 6 Jahren mit, Turnschuhe reichten. Wenn Sie freie Plätze im Auto haben oder eine Mitfahrgelegenheit suchen, schreiben Sie es in den Chat.

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